Promotionsprojekt


Meine Promotion hat das Ziel, die Sozialgeschichte der dominikanischen Frauenmystik des 13. und 14. Jahrhunderts zu erhellen. Ich möchte mehr zum Leben der spirituellen Frauen herausfinden, mehr zu ihrem sozialen Umfeld und mehr zum Hintergrund, vor dem die mystischen Schriften der Frauen geschrieben wurden.


Publikationen


Christian Folini: Möglichkeiten der Venetzung von Quellentexten am Beispiel einer Datenbank zur Frauenmystik. In: Das Mittelalter 4 (1999), S. 171-177.

Christian Folini, Alberto Palaia: Die Dominikanerinnenklöster Töß und St. Katharinental. Sozialgeschichtliche Annäherungen. In: Gabriela Signori (Hg.): Lesen, Schreiben, Sticken und Erinnern. Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte mittelalterlicher Frauenklöster. Kolloquium Kloster Ebsdorf (Reihe für Regionalgeschichte 7), Bielefeld 2000, S. 91-108.

Christian Folini: Wie bringe ich Barzabal Facin auf den Bildschirm. Als Studierender oder Doktorand auf der Suche nach einer geeigneten Datenbankarchitektur. In: Marion Bigger-Buchli, Urs Diethelm, Gerold Ritter (Hg.): Historische Datenbanken (Geschichte und Informatik 11), Basel 2000, S. 25-38. Download

Christian Folini, John Howe: On Carrying Things ... Packs, Baskets, Bags and Bundles. In: The Dragon. The Voice of The Companie of Saynte George 11 (2000), S. 7-18.

Rezensionen:
Helvetia Sacra, Abt. IV, Bd. 5.: Dominikaner und Dominkanerinnen. In: Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte 94 (2000), S. 242-245. Download

Verschiedene weitere Rezensionen in der Schweizerischen Zeitschrift für Geschichte.

Lexikonartikel für das "Historische Lexikon der Schweiz":
Johannes I., Bischof von Konstanz: Die Zwiefalter Bischofsliste des 12. Jhs. nennt J. als sechsten Bf. von Konstanz seit Martianus. In der vita vetustissima des hl. Gallus wird er als pontifex urbis Constantiae bezeichnet. Die späteren Gallusviten des Wetti und Walahfrid führen die enge Beziehung zum hl. Gallus weiter aus. Sie lassen auf eine Wahl ab 615 schliessen. Er dürfte bis in die dreissiger Jahre hinein regiert haben.
Lit: HS I/2, 239f; Die Bf.e von Konstanz, hg. von E. Kuhn et al., 1988, 13f.

Johannes II., Bischof von Konstanz: Zunächst Abt in St. Gallen, wird J. II. 760 erstmals als Bf. von Konstanz urkundlich erwähnt. Im Jahr 762 nimmt er an der fränkischen Synode von Attigny teil und schliesst sich dem dort vereinbarten Gebetsbund an. Dies tut er auch als Abt der Reichenau. Mit der Abtwürde im Inselkloster Konstanz verfügt er somit in Personalunion über vier kirchliche Institutionen. Er stirbt im Jahre 782.
Lit: HS I/2, 245f.

Heinrich von Klingenberg, Bischof von Konstanz: H. gilt als bedeutenster Konstanzer Bf. des Mittelalters. Um 1240 als Sohn des Ministerialen Ulrich von K. geboren, studiert er 1273/74 in Bologna. Seit 1283 nennt er sich doctor decretorum. In seiner Hand vereinigt er eine grosse Zahl von Pfründen. Seit 1282 ist er Kanoniker in Konstanz, später auch in Köln, Utrecht und Zürich. Nach zweimaligem Scheitern bei Bischofswahlen setzt er sich 1293 in Konstanz militärisch durch, wo er bis zu seinem Tod 1306 das Bischofsamt ausübt. Er vergrössert den Besitz des Bistums und lässt erstmals ein Quartverzeichnis sowie ein Urbar anlegen. Ab 1279 fungiert er in der Kanzlei von Kg. Rudolf als Pronotator und Vizekanzler. Als Parteigänger Albrechts von Habsburg nimmt er 1298 an der Schlacht von Göllheim teil. In den folgenden Jahren ist er enger Berater Albrechts. Er ist Förderer der Bettelorden und stiftet das Spital Konstanz. Daneben ist er als Mäzen des Zürcher Literaturkreises bekannt, wobei sein Anteil am Zustandekommen der Manessischen Liederhandschrift ungeklärt ist. Der Minnesänger Hadlaub widmet ihm ein Lied. Als gesichert darf H.s Autorschaft einer verlorenen habsburgischen Chronik gelten.
Qu: Regesten der Bischöfe von Konstanz, 2 Bde., 1895-1905. Lit: HS I/2, 285-288; Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon 3, 1981, 759-761; Die Bf.e von Konstanz, hg. von E. Kuhn et al., 1988, 214-229.

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